30. 05.

In erster Linie treffen wir auf Web Design 2.0 natürlich bei Internet-Auftritten von typischen Web 2.0 Proponenten. Das wären somit Anbieter aus den Bereichen:

  • Blogging
    “Zillionen” von mehr oder weniger entbehrlichen Webjournalen zu praktisch jedem mehr oder weniger appetitlichen Thema durchfluten die Untiefen des weltweiten Webs wie die lästigen Algen das Mittelmeer an heissen Sommertagen. Naja, so oder so ähnlich kommt es mir manchmal vor…
  • Social Networks
    Vereinsmeierei elektronisch & digital zu neuen Spitzen getrieben. Raupensammler aller Länder vereinigt Euch, klont Eure eigenen Kreaturen, “shared” diese und beglückt Kreti, Pleti, Onkel, Tanten und andere Anverwandten mit Euren philosophischen Betrachtung der Winterdepression der toskanischen Schlurpraupe…
  • Social Bookmarking
    Was Google nicht schafft, daran scheitern auch Geeks & Freaks - empfehlenswerte Links aus den Tiefen des Web zu fischen und anderen zu empfehlen. Netter Versuch!
  • Web Applications
    Theoretisch wirklich nützlich, in der Praxis allerdings davon abhängig, ob mein ISP eine brauchbare Verbindung zustande bringt. Und was, wenn ich ohne Netz dasitze???
  • Web Desktops
    Ebenfalls nützlich - und ebenfalls nur theoretisch. Aus den gleichen Gründen wie vorher.
    Und natürlich ist die Bloggerszene von Web Design 2.0 geprägt.

In die Niederungen & Breiten “normaler” Unternehmensauftritte ist der Trend noch nicht so richtig abgestiegen. Aber wie bei allen so enthusiastischen Strömungen ist dies sicher nur eine Frage der Zeit.

Ich persönlich jedenfalls möchte jeden Abend ein Dankgebet sprechen, daß uns die “Blogmania” von der Flut gräßlicher privater Homepages befreit hat, wo gelb-rosa karierte Entchen vor violettem Sonnenuntergang um unsere Gunst warben…


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